Fäden ziehen: Netzwerk „Wolle in der Elbtalaue“ trifft sich zum zweiten Mal
Am 28. November 2025 fand das zweite Treffen des Anfang des Jahres gegründeten Netzwerkes „Wolle in der Elbtalaue“ statt – ein Tag voller spannender Einblicke und bereichernder Gespräche rund um das Thema Wolle und ihre Verarbeitung. Insgesamt 20 Teilnehmende kamen zusammen, um sich auszutauschen und mehr über die Wolle aus der Region und den Betrieb „Wendengarn“ auf dem Höhbeck zu erfahren.
Kennenlernen und Austausch im Café Schwedenschanze
Der Nachmittag begann im Café Schwedenschanze auf dem Höhbeck, wo sich die Teilnehmenden bei Kaffee und Kuchen in lockerer Atmosphäre kennenlernen konnten. Es war der perfekte Einstieg, um Kontakte zu verstetigen und die verschiedenen Perspektiven und Erfahrungen der Anwesenden zu hören. Es kam die Frage nach dem Ziel des Netzwerkes auf, was auf die Agenda eines der nächsten Treffen gesetzt werden sollte.
Wanderung zum Betrieb „Wendengarn“
Im Anschluss ging es zum nahegelegenen Betrieb „Wendengarn“. Auf dem Weg dorthin berichtete Stefan Reinsch von seiner Form der Landnutzung mit der Sense und dem Erhalt der vielfältigen Biodiversität auf dem Höhbeck. Auch die Schafe spielen hierbei eine wichtige Rolle. Im Anschluss übernahm Hannah Wilimzig und gab einen spannenden und tiefgehenden Einblick in die Wolleverarbeitung. Wendengarn verarbeitet Wolle von Schafen aus der Region und stellt daraus mit viel Leidenschaft und handwerklichem Können hochwertige Produkte wie Garne und Decken her.
Die faszinierenden Maschinen des Betriebes übernehmen das Kardieren, bei dem die Wolle in ein gleichmäßiges Vlies verwandelt wird. Dieses Vlies wird dann zu Garn gesponnen – entweder fein oder dick, je nach Bedarf. Neben der Garnproduktion stellt Wendengarn auch Bettdecken mit Wollefüllung her. Wer sich über den Betrieb informieren möchte, schaut gern unter www.wenden-garn.de nach.
Wünsche für zukünftige Treffen
Im Laufe des Nachmittags wurde der Wunsch laut, die Netzwerktreffen künftig länger zu gestalten und den Austausch zwischen den Treffen zu intensivieren. Hierfür wurde eine Signal oder Whatsappgruppe vorgeschlagen. Aktuell suchen wir nach einem Betreuer oder einer Betreuerin, der oder die die Gruppe erstellt und moderiert. Bei Interesse an der Mitarbeit in der Signal- oder WhatsApp-Gruppe oder an einer Aufnahme in den E-Mail-Verteiler kann Elisa Igersheim kontaktiert werden (siehe rechts).
Hintergrund
Das Netzwerk „Wolle in der Elbtalaue“ ist aus deinem studentischen Projekt der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Anfang 2025 entstanden. Das Projekt wurde durch die LAG Storchenland Prignitz und das Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe-Brandenburg initiiert. Seitdem liegt die Koordination des Netzwerkes bei Elisa Igersheim und den Teilnehmenden.
Gebiet
- Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe
Meldung vom 02.12.2025
