Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg

Deutschlands drittgrößter Strom, die Elbe, ist einer der letzten naturnahen Flüsse Mitteleuropas. Auf insgesamt 343.000 Hektar, entlang von 400 Flusskilometern in fünf Bundesländern erstreckt sich das UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe.

Es ist Teil eines weltweiten Netzes von 701 Biosphärenreservaten, die entsprechend dem UNESCO-Programm "Man and biosphere" (MAB), zu deutsch: "Der Mensch und die Biosphäre", das Ziel haben, historisch gewachsene Kulturlandschaften beispielhaft zu schützen und nachhaltig zu entwickeln.

Die brandenburgische Teilregion reicht über 70 Elbkilometer, von der Grenze Sachsen-Anhalts bis kurz vor die Tore von Dömitz in Mecklenburg-Vorpommern. Das Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe-Brandenburg" ist rund 53.000 Hektar groß.

22.08.2020
RangerErlebnisTour: Flusslandschaft hautnah - Mit dem Kanu auf der Elbe

Elbbrücke bei Wittenberge

 

Die Elbe ist einer der letzten großen unverbauten Ströme Europas. Weite Vorlandflächen bieten Platz für Überflutungen und eine naturnahe dynamische Entwicklung. Auf der Wasserwanderung entlang des Naturschutzgebietes...

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Am 31. Juli ist Welt-Ranger-Tag

Meldung vom 27.07.2020: Weltweit setzen sich Ranger tagtäglich mit hohem Engagement für den Schutz der biologischen Vielfalt und die Bewahrung unserer letzten Naturschätze in den Schutzgebieten der Erde ein. Dabei verlieren jährlich über 100 Ranger ihr Leben, auch in Europa. Der Ranger-Weltverband International Ranger Federation (IRW) und die Thin Green Line Foundation (TTGLF), die mithilfe von gesammelten Spenden finanzielle Unterstützung für die Hinterbliebenen der im Dienst getöteten Ranger bietet, haben deshalb 2007 den World Ranger Day ausgerufen, der in jedem Jahr am 31. Juli mit zahlreichen Aktionen begangen wird.

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„Stadt-Land gestalten - Mach mit!“ - Beteiligungsprojekt zur Baukultur in ländlichen Räumen Brandenburgs gestartet

Nahaufnahme einer historischen Karte von Lanz und Umgebung.

Meldung vom 20.07.2020: In diesem Jahr ist das Amt Lenzen – Elbtalaue Austragungsort für das seit 2015 jährlich in ländlichen Regionen Brandenburg stattfindende Beteiligungsprojekt „Stadt-Land gestalten. Mach mit!“. Am 8. Juli startete das Projekt mit einer Bereisung des Gebiets. Unterstützt wird das Amt dabei durch die Brandenburgische Architektenkammer, dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung sowie einem Planungs- und einem Kommunikationsbüro.

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Mais-Stangenbohnen Anbau – Eine Chance für mehr Artenvielfalt in der Landwirtschaft

Meldung vom 20.07.2020: In Kooperation mit drei Landwirtschaftsbetrieben werden im Biosphärenreservat seit 2019 der Mischanbau von Mais zusammen mit Stangenbohnen zur Produktion von Biogas und dessen Auswirkungen auf die Biodiversität wissenschaftlich untersucht. Mitarbeiter der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen und das Büro für Landschaftsplanung Dziewiaty + Bernardy ermitteln die Vorkommen von Pflanzen, bodenbrütenden Vögeln und Insekten, die auf den Anbauflächen vorkommen. Erste Ergebnisse deuten auf eine Zunahme von Tier- und Pflanzenarten gegenüber reinen Maisbeständen hin. Bei den Erträgen werden eine etwas geringere Biomasse und ein erhöhter Eiweißgehalt erwartet. Ziel des Projektes ist eine Bewertung ökologischer und ökonomischer Aspekte der Anbaumethode sowie die Formulierung von Empfehlungen für künftige Agrarförderungen.

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Mit App oder ohne – Vielfalt bestimmen im Garten der Burg Lenzen

Rosa-blühende Heidenelke in Wiese

Meldung vom 16.07.2020: Im Garten der Burg Lenzen kann man etwa 200 in der Prignitz heimische Pflanzenarten erleben und das ganz ohne die Natur zu stören. 19 davon sind Arten der Roten Liste Brandenburgs für gefährdete Pflanzen. Wer (noch) kein Pflanzenbestimmungsprofi ist, kann Smartphone oder Tablet nutzen und mit Hilfe der App „Flora Incognita“ die Pflanzenwelt des Burggartens in Lenzen kennenlernen. Die Verwaltung des Biosphärenreservats bietet Workshops für Jugendliche an, um mit der App Pflanzen zu bestimmen.

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Expedition Erdreich

 

Meldung vom 15.07.2020:

Mit Teebeuteln den Boden erforschen – das hört sich im ersten Moment wie ein Scherz an - ist aber tatsächlich eine deutschlandweite Citizen-Science-Aktion zum Mitmachen für alle, die neugierig auf das Leben in...

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Sommer, Sonne, Auentour

Zwei Frauen stehen auf einer grünen Wiese und schauen auf ein Tablet.

Meldung vom 15.07.2020: 1 App, 2 Flüsse, 17 Stationen und 26 Kilometer Naturerlebnis – nach diesem Motto lässt sich die Elbe-Aland-Niederung in Sachsen-Anhalt erkunden.

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Natur tut gut. Ein neues Erklärvideo zeigt, worauf es bei der barrierefreien Gestaltung von Naturerlebnissen ankommt

Meldung vom 13.07.2020: Endlich! Der Sommer steht vor der Tür. In diesem Jahr werden noch mehr Menschen als sonst ihren Urlaub in Deutschland verbringen. Viele von ihnen zieht es in die Natur, sodass die Biosphärenreservate, National- und Naturparks mit ihrem breiten Spektrum an Naturerlebnisangeboten weiter an Bedeutung gewinnen. Natur tut gut und steht für Alle offen.

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Ein durchwachsenes Storchenjahr - Beringung der Jungstörche in Rühstädt

Meldung vom 09.07.2020: Anfang Juli war es wieder soweit. Der NABU-Kreisverband Prignitz beringte die Jungstörche im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe - Brandenburg. Mit einer Hebebühne ging es hinauf in die Storchennester des Europäischen Storchendorfes Rühstädt und die Beinchen der sich totstellenden Jungstörche bekamen einen nummerierten Ring umgelegt.

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Flächenerwerb für den Naturschutz - Auenwaldentwickung im Biosphärenreservat

Mehrere Bäume in einem Auwald

Meldung vom 09.07.2020: Hartholz-Auwälder sind selten gewordene, bedrohte Lebensräume. Deshalb ist die Entwicklung und der Schutz von Hartholz-Auwald im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg ein besonderes Anliegen des BUND-Auenzentrum Burg Lenzen. Als Umsetzungspartner im Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) MediAN erwarb das Auenzentrum in Zusammenarbeit mit der Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg kürzlich eine 3,4 ha große Fläche in der Gemarkung Hinzdorf, ca. 5 km östlich von Wittenberge.

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Neuer Pächter für Kulturstube gesucht

Meldung vom 08.07.2020: Der Trägerverbund der Burg Lenzen sucht ab sofort einen neuen Pächter oder eine neue Pächterin für die Kulturstube.

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LehrReich weckt den Forschergeist

Drei Menschen stehen um den interaktiven Tisch und betrachten ihn.

Meldung vom 07.07.2020: Startschuss für das LehrReich: Die neu gestaltete Ausstellungsebene des BUND-Besucherzentrums Burg Lenzen ergänzt das Erlebnisgelände AuenReich um eine weitere Station. Ein interaktiver Tisch sowie ein Bildschirm-Mikroskop werden kleine und große Forscher gleichermaßen begeistern.

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Mit dem Drahtesel durchs Storchenland

Meldung vom 06.07.2020: Am 3. Juli ging es für 10 Radbegeisterte mit dem Team des Naturschutzbund Deutschland - Landesverband Brandenburg e.V. (NABU) – Besucherzentrums Rühstädt auf eine geführte Radtour durch die Nahrungsgebiete des Weißstorchs. NABU Radelleiterin Ellen Beuster vermittelte den Teilnehmenden ein umfassendes Bild vom Lebensraum der gefiederten Saisongäste im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg.

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Politische Sommertour ins Biosphärenreservat

Meike Kleinwächter vom BUND Auenzentrum steht mit Isabell Hiekel und Thorsten Henning vom Biosphärenreservat auf einem Aussichtsturm an der Deichrückverlegung. Meike Kleinwächter hat einen Ordner und erklärt etwas.

Meldung vom 03.07.2020: Isabell Hiekel, umwelt – und agrapolitische Sprecherin der Grünen - Landtagsfraktion, war am 2. Juli im Rahmen ihrer Sommertour durch Brandenburgs Großschutzgebiete im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe - Brandenburg zu Gast.

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Mit Kindern auf Wiesensafari - Naturwacht bietet wieder Aktionstage an

Die Kindergruppe sind auf der Wiese und zeigt ihre mit Blüten bestückten Farbpaletten in die Kamera.

Meldung vom 02.07.2020: Nach dreimonatiger Corona-Pause ist die Naturwacht wieder mit Angeboten der Umweltbildung aktiv. Zehn Kinder der DRK Kita Lebenskreis in Lenzen durften Anfang Juli einen Aktionstag mit den Rangerinnen der Naturwacht Marion Schlede und Ricarda Rath verbringen.

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Mit dem Kanu die Flusslandschaft entdecken - Entwicklung von Biwakplätzen

Menschen in zwei Kanus paddeln nebeneinader die Elbe entlang.

Meldung vom 01.07.2020: Die Corona-Pandemie lässt viele Deutsche nicht in die Ferne schweifen, in diesem Jahr wird der Urlaub in der Region favorisiert. Mit dem Fahrrad den Elberadweg abfahren oder mit dem Kanu den großen Strom erkunden sind attraktive Unternehmungen in der Region. Für Kanuwanderer werden im Biosphärenreservat Biwakplätze ausgewiesen. Der erste befindet sich in Rühstädt, an der Alten Fischerbuhne und der Panzerüberfahrt. Weitere Biwakplätze sind in Planung.

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Wiese mit Bürste - Insektenförderung im Grünland

Ein Traktor mäht die Wiese, Störche sind auf der Wiese und ein Streifen wird nciht gemäht.

Meldung vom 29.06.2020: Die Rühstädter Landschaftspflege GmbH hat in diesem Jahr auf einigen ihrer Grünlandschlägen Grünlandstreifen nicht genutzt, um die Biodiversität darauf zu erhalten und zu erhöhen. Die Aufwertung der Flächen in der Nähe des Europäischen Storchendorfes kommt letztendlich auch Meister Adebar zu Gute, der alle Schnäbel voll zu tun hat, seine Nestlinge groß zu ziehen. In Anbetracht sinkender Reproduktionsraten ein dankenswerter Schritt in die richtige Richtung.

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Eröffnung der Wanderausstellung “Wilder Wald am großen Fluss“ auf Burg Lenzen

Ein Mann betrachtet ein Ausstellungsobjekt zum Boden des Auwaldes

Meldung vom 26.06.2020: Am 26. Juni eröffneten das BUND-Besucherzentrum Burg Lenzen und die Loki Schmidt Stiftung erstmalig die Wanderausstellung „Wilder Wald am großen Fluss“ des Elbauen-Projekts MediAN*. Die Ausstellung befasst sich mit dem einzigartigen und doch fast vergessenen Wald zwischen Land und Wasser, dem Hartholz-Auenwald.

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Botanischer Verein sucht nach seltenen Pflanzen

Meldung vom 20.06.2020: Nachdem der Botanische Verein von Berlin und Brandenburg im Sommer des Jahres 2016 das letzte Mal eine Exkursion im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg anbot, war es am 14.06.2020 wieder soweit. Es wurde unter Leitung von Stefan Rätzel und Michael Ristow an der Elbe nach dem Zwerg-Veilchen und dem Knoten-Beinwell, zwei historisch aus unserem Biosphärenreservatsteil nachgewiesenen Blütenpflanzen, gesucht. Diese konnten leider nicht gefunden werden, doch dafür u.a. die gefährdeten Arten Hühnerbiss und Schlitzblättriger Storchschnabel.

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Das Knarren ist immer seltener zu hören - Wachtelkönigmonitoring im Biosphärenreservat

Meldung vom 19.06.2020: Der Wachtelkönig ist ein vom Aussterben bedrohter Wiesenbrüter (Rote Liste Brandenburg, 2008). Jedes Jahr zwischen Mai und Juni werden seine Bestände in Brandenburg erfasst, im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe ist dafür die Naturwacht zuständig.

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Obstnetz Prignitz startet

Ein blühender Apfelnaum

Meldung vom 10.06.2020: Mit dem Projekt „Obstnetz Prignitz – Gemeinsam zur Genusslandschaft“ richtet sich der Förderverein Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg e.V. an alle Obstliebhaber und Obstliebhaberinnen, die etwas für die nachhaltige Sicherung der wertvollen Streuobstbestände in der Prignitz tun wollen. Ziel ist es, ein Obstnetzwerk im Landkreis Prignitz zu etablieren, das „alte Obstsorten“ von der Sicherung der Bestände über die Bekanntmachung bis hin zur Verwertung und Vermarktung thematisiert.

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Sperbergrasmücke aus dem Winterquartier zurück

Meldung vom 30.05.2020: Im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg sind seit einigen Tagen die Sperbergrasmücken aus dem Winterquartier zurück! Der Bestand von ca. 40 bis 50 Brutpaaren stellt eine gute Basis für eine langfristig stabile Population dar.

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Das europäische Storchendorf begrüßt die ersten Storchenjungen

Schafe und Storch am Elbdeich bei Rühstädt

Meldung vom 27.05.2020: In den letzten Tagen hat sich was getan im kleinen Ort an der Elbe: Es gibt nicht nur mehr Leben im touristischen Bereich, sondern auch mehr Leben auf den Dächern des storchenreichsten Dorfs Deutschlands. Über die vergangenen Feiertage konnten Verhaltensänderungen bei einigen der 28 besetzten Horste beobachtet werden. „Sobald eines der Brutpaare lange auf dem Horst steht und gar den Schnabel ins Nest reckt, ist dies ein deutliches Anzeichen für Nachwuchs“, erklärt NABU-Mitarbeiterin Ellen Beuster und verweist dabei auf das Wissen des örtlichen Storchenclubs.

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Ein Video aus dem Storchendorf Rühstädt

Meldung vom 09.05.2020: Zwei Ranger der Naturwacht - der eine aktiv und der andere im Ruhestand - im Interview. Wie werden Storchennester vorbereitet? Welche Unterstützung leisten landwirtschaftliche Betriebe? Wann werden die Jungtiere beringt und warum gibt es ein Teich-Bauprogramm? Geballtes Wissen zu den Störchen und schöne Bilder aus dem Storchendorf Rühstädt im Video.

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Tutorials und Inspirationen für den heimischen Garten

Meldung vom 08.05.2020: Wie gestalte ich eine plastikfreie Umrandung für das Kräuterbeet? Welche Arten von Weidenzäunen gibt es und welche Vor- und Nachteile bieten sie? Diese Fragen und viele mehr greift die „Gartenbeauftragte“ des NABU Besucherzentrums in Rühstädt Ellen Beuster auf und beantwortet sie mit kleinen Tutorials. Die Schritt-für-Schritt Anleitungen sind mit Bildern unterlegt und werden in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram veröffentlicht.

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Die Gartensaison steht vor der Tür…

Meldung vom 08.05.2020: Burgpark der Burg Lenzen lädt Gartenfreunde zum Entdecken ein

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„Wir möchten einen lebendigen Ort schaffen.“ – Nachgefragt bei der Staudengärtnerei Teske

Meldung vom 08.05.2020: Die Staudengärtnerei Teske in Seefeld bei Pritzwalk besteht seit 7 Jahren. Mit vielen Ideen zur Gartenkultur wird hier ein umfangreiches Sortiment an Blütenstauden, Gräsern und heimischen Wildstauden kultiviert. Jan Molzberger arbeitet seit der Eröffnung im Team der Gärtnerei und gibt einen kleinen Einblick in die Arbeit der Gärtnerei.

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Regenwurmschaukasten zum selber Bauen für Kids

Meldung vom 08.05.2020: Ohne Regenwürmer gäbe es kaum fruchtbare Erde. Ohne sie würden auf dem sandigen Prignitzer Boden nur halb so viele Blumen oder Gemüse wachsen. Sie lockern, durchlüften, durchmischen und düngen den Boden – und das machen sie ganz natürlich.

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Leben mit Schwalben

Schwalbennest mit Jungen

Meldung vom 07.05.2020: Warum Schwalben ein wichtiger Teil unserer Baukultur sind und wir für ihren Fortbestand aktiv werden müssen.

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„Ein wichtiges Vorbild ist für mich die Natur.“ – Nachgefragt beim Prignitzer Kräuterhof

Meldung vom 07.05.2020: Seit 2012 füht Cordula Schoenegge den Prignitzer Kräuterhof, der aus einem großen Garten, einem Hofladen und einer kleinen Töpferei besteht. Der naturnahe Garten enthält eine bunte Mischung sehr vieler unterschiedlicher Pflanzen, kann besichtigt werden und ist ein wichtiger Ort zum Sammeln und Ansehen von Heilpflanzen bei den hier stattfindenden Kräuterkursen. Im Hofladen gibt es selbst hergestellte Kräuterprodukte und Keramik zu kaufen.

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Einen Gemeinschaftsgarten für Wittenberge

Meldung vom 06.05.2020: Anfang des Jahres gründete sich eine Initiative, um einen Bildungs- und Gemeinschaftsgarten in Wittenberge zu initiieren. Gemeinschaftlich ökologisch und nachhaltig gärtnern lautet das Motto. Noch dauert die Suche nach einem geeigneten Grundstück an.

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Kommunales Grün in Perleberg

Meldung vom 04.05.2020: Perleberg ist eine grüne Stadt! Mit Naturnähe, Erholung und Lebensqualität lebt die Kreisstadt Perleberg nachhaltige kommunale Stadtentwicklung.

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natürlich. nachhaltig. Forum Baukultur in der Biosphärenregion

Meldung vom 03.04.2020: Baukultur bedeutet Geschichte und Traditionen bewahren, weiterentwickeln und in die Zukunft tragen. Baukultur bedeutet regionale Identität stärken und mit Leben erfüllen. Baukultur bedeutet gemeinsames Engagement.
Beim Wettbewerb zur Baukultur in der Biosphärenregion im Jahr 2019 wurde die Idee geboren, eine gemeinsame Austauschplattform zur regionalen Baukultur ins Leben zu rufen. Für die Vernetzung der Aktiven, für den Austausch und die Verbreitung guter Ideen und für die Umsetzung konkreter Projekte. Die Modellregion UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe in Brandenburg möchte dafür in der Prignitz ein Forum schaffen, dass ab 2020 jährlich stattfindet. Machen Sie mit!

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Die anstehenden Garten-Highlights in der Prignitz - Broschüre „Erlebnis Garten“ ist erhältlich

Meldung vom 03.04.2020: Aufgrund der guten Resonanz im letzten Jahr erscheint die gemeinschaftliche Broschüre der Tourismusregionen Flusslandschaft Elbe in Niedersachsen und Prignitz sowie der Verwaltung des Biosphärenreservates aktualisiert zum Start der Gartensaison. In der Prignitz laden 17 attraktive Gärten an drei Terminen in diesem Jahr zum Besuch ein. Der neue Gartenführer ist ab sofort im Internet in digitaler Form als PDF-Datei erhältlich.

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Gut informiert an den Haltepunkten Natur – Lebenshilfe Prignitz konstruiert Flyerhalter

Meldung vom 02.04.2020: Das schöne Wetter lockt viele Spaziergänger in die Natur vor der Haustür. Interessante Informationen und aktuelle Flyer findet man nun an den Halte-punkten Natur. Die Lebenshilfe Prignitz hat Halterungen für Faltblätter aus heimi-schen Hölzern angefertigt, die an allen Aussichtstürmen und an weiteren Rastplätzen zu finden sind. Verbunden wurde die Installation der Flyerhalter mit einem Frühjahrsputz, den die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Biosphärenreservates und der Naturwacht jährlich durchführen.

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Neuer Film zur Sommeruni des BUND-Auenzentrums Burg Lenzen

Student erklärt Publikum eine Grafik

Meldung vom 01.04.2020: Als Praxispartner im Projekt „MediAN“ hat das BUND-Auenzentrum Burg Lenzen die „Sommeruni Integrative Landnutzung“ entwickelt. Sie fand in der ersten Oktoberwoche 2019 erstmals auf dem Elbehof in Wahrenberg statt. Eine Gruppe von 16 Studierenden beschäftigte sich mit unterschiedlichen Landnutzungsinteressen und damit, wie diese zu einem echten Konsens vereint werden können. Sie interviewten unterschiedliche Akteur*innen und analysierten mit neu erlernten Techniken die realen Konflikte vor Ort. Dann entwarfen sie einen Vorschlag zur Landnutzung, die ein gutes Leben für alle Menschen sicherstellt und einen entscheidenden Beitrag zum Schutz des Klimas und zum Erhalt wertvoller Ökosysteme leistet. Schauen Sie selbst!

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Konzept zur Regionalvermarktung in der Prignitz ist fertig!

Meldung vom 01.04.2020: Die vom Verein Regionalförderung Prignitzland e.V. in Auftrag gegebene Studie zur Regionalvermarktung in der Prignitz ist fertig. Die Kurzversion des Konzepts kann heruntergeladen werden.

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Regionale Akteure stärken – Tourismusverband und Elbtal Alpaka neu im Netzwerk aufgenommen

Meldung vom 26.03.2020: Kurze Wege, regionale Produkte, Nachhaltigkeit – All diese Themen sind in dieser Zeit wichtiger als jemals zuvor! Aus diesem Grund möchten wir unser Partnernetzwerk weiter stärken und gemeinsam regionale Wertschöpfungskreisläufe ausbauen. Zwei neue Partner bekennen sich zu den Werten des Biosphärenreservates: Der Tourismusverband Prignitz und Elbtal Alpaka in Breese. Außerdem wurden fünf Betriebe erneut zertifiziert und bleiben weitere zwei Jahre im Netzwerk der Biosphärenpartner aktiv. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit während und nach dieser herausfordernden Zeit.

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Erfassung von Rot- und Schwarzmilan sowie Wespenbussard

Meldung vom 26.03.2020: Im Europäischen Vogelschutzgebiet „Unteres Elbtal“ zählen Rot- und Schwarzmilan sowie Wespenbussard zu den wertgebenden Arten und sind nach der Europäischen Vogelschutzrichtlinie geschützt. Die Ranger*innen der Naturwacht erfassen derzeit im Auftrag des Landes Brandenburg diese drei Greifvogelarten im Rahmen der regulären Dritterfassung.
Die zurückliegenden Bestandserfassungen für das Vogelschutzgebiet „Unteres Elbtal“ ergaben 50-70 BP (Brutpaare) des Rotmilans, 35-40 BP des Schwarzmilans und 7-10 BP des Wespenbussards. Die jetzige Erfassung erfolgt auf ausgewählten Referenzflächen, die ca. 50 % der Fläche des Biosphärenreservats abdecken.

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Obstnetz Prignitz – Gemeinsam zur Genusslandschaft

Apfelblüte

Meldung vom 25.03.2020: Mit dem Projekt „Obstnetz Prignitz – Gemeinsam zur Genusslandschaft“ richtet sich der Förderverein Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg e.V. 2020 an alle Obstliebhaber und Obstliebhaberinnen, die etwas für die nachhaltige Sicherung der wertvollen Streuobstbestände in der Prignitz tun wollen. Dazu soll ein Obstnetzwerk (Erhalternetzwerk) im Landkreis etabliert werden, das die „alten Obstsorten“ von der Sicherung der Bestände über die Bekanntmachung bis hin zur Verwertung und Vermarktung thematisiert.

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„Flugverkehr über dem Rambower Moor“ - Neue Perspektiven auf ein altes Moor“

Ein Bild aus der Luft fotografiert, mit einem See und Wald.

Meldung vom 19.03.2020: Das im Nordwesten des Biosphärenreservates gelegene Rambower Moor gehört zu den schönsten Naturwundern Deutschlands - ausgezeichnet 2014 durch die Heinz Sielmann-Stiftung. Im Ergebnis einer Jahrtausende langen Entstehungsgeschichte entwickelte sich das Moor zu einem Wirtschaftsraum und Heimat für Menschen, zu einem Lebensraum für zahlreiche europaweit stark gefährdete Arten und zu einer multifunktionalen Steuerungsgröße im Landschaftshaushalt. Um den aktuellen Zustand des Moores bewerten und mögliche Handlungserfordernisse fachgerecht ermitteln zu können, hat das Landesamt für Umwelt ein Gutachten beauftragt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Erfassung der Mooroberfläche und den hydrologischen Verhältnissen. Unterstützt von Vermessungsarbeiten im Gelände, wurde der Nordosten des Moores zusätzlich mittels einer speziellen Drohnentechnik beflogen. Dadurch sind jetzt genauere Oberflächen-und Geländemodelle und als „Nebenprodukte“ ungewöhnliche Perspektiven möglich, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

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Wasser ist Leben - Elbwasser strömt wie geplant in die Hohe Garbe

Meldung vom 11.03.2020: Beim Pegelstand von 3,50 Meter in Wittenberge war es Anfang vorletzte Woche endlich soweit: Das Wasser strömte erstmals über eine neu gebaggerte Rinne in die Hohe Garbe und sorgt für neues Leben! Unterschiedliche Baumaßnahmen im Rahmen des Projektes „Lebendige Auen für die Elbe“ (BUND-Auenzentrum Burg Lenzen) führen dazu, dass die Hohe Garbe nun schon bei kleineren Hochwassern überschwemmt wird.

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Bunte Wiesen und Wilde Nächte - Auf Ökofilmtour mit der Naturwacht

Im Dunkeln im Kinosaal

Meldung vom 04.03.2020: Wer Anfang März einen Blick in den Saal des Perleberger Freizeitzentrums „Effi“ wirft, staunt nicht schlecht. Da springen muntere Erstklässler wie Heuschrecken vom Blatt, schleichen wie ein Fuchs auf Beutefang und schreiten wie Störche durch eine Wiese. Zuvor haben sie mit lebendigem Fußgetrappel Regenwürmer aus dem Boden gelockt. So machen es schließlich auch Vögel, die mit langen Schnäbeln nach Nahrung stochern. Woher die Kinder das wissen? Aus dem Dokumentarfilm „Die Wiese“, den sie kurz zuvor gemeinsam gesehen haben. Anfang März machte die Ökofilmtour in der Prignitz Station. Die Filmfestspiele der etwas anderen Art. Ohne roten Teppich, aber mit viel Grün. Gedanken anregend, Reflektion erwünscht.

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Neue Kolleginnen für das NABU-Besucherzentrum Rühstädt

Vier Frauen im Garten für ein Gruppenfoto

Meldung vom 03.03.2020: Das Storchendorf Rühstädt begrüßt in diesem Frühling nicht nur die alljährlich wiederkehrenden „Hausbesetzer“, sondern auch zwei neue Mitarbeiterinnen für das NABU-Besucherzentrum. Ellen Beuster und Aline Jacubeit freuen sich auf ihre Arbeit in den Bereichen Besucherinformation, Umweltbildung sowie die gärtnerischen Tätigkeiten im Außenbereich.

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Winterquartiere der Fledermäuse überprüft

Meldung vom 02.03.2020: Jeden Winter werden durch die Untere Naturschutzbehörden und Naturschutzstation Zippelsförde die bekannten Fledermauswinterquartiere in Brandenburg kontrolliert. Dabei wird das Artenspektrum und die Anzahl der überwinternden Fledermäuse erfasst. Im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe begleiten die Naturwächter diese jährlichen Kontrollen. Oft sind es Kirchen und alte Gewölbekeller in denen die Tiere die nahrungsarme Zeit überdauern. Sie hängen dabei keinesfalls immer frei an der Decke, sondern schlafen in kleinsten Mauerritzen und sind nur schwer zu entdecken.

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Ein Nest für den Fischadler - Bundesfreiwillige im Einsatz

Meldung vom 20.02.2020: Im Sommer wimmelt es von Störchen rund um unseren Arbeitsplatz in Rühstädt. Das Europäische Storchendorf, im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, ist mit jährlich über 30 Brutpaaren das storchenreichste Dorf Deutschlands. Doch auch innerhalb der Wintermonate, wenn sich die Störche in Afrika die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, gibt es im Biosphärenreservat viel zu tun. Heute geht es in den Wald und hoch hinaus in die Krone einer Kiefer, denn eines der seltenen Fischadlerbrutpaare benötigt einen neuen Niststandort. Johanna Hefekerl und Michael Sedlmeier berichten von Ihrem Engagement als Bundesfreiwillige im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg.

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Workshop zur Weiterentwicklung des Partnernetzwerkes

Meldung vom 18.02.2020: Über 30 Partnerinnen und Partner kamen am 18. Februar in Pevenstorf zusammen, um bei einem länderübergreifenden Workshop an der Weiterentwicklung des Partnernetzwerkes zu arbeiten. Der Moderator Dieter Bensmann stellte anschaulich dar, dass erfolgreiche Netzwerke folgende Grundmerkmale haben: Ziele, Unterschiedlichkeiten, Austausch und Vertrauen. Am Ende des Tages waren sich alle einig: Weitere Treffen mit Netzwerkcharakter erscheinen sinnvoll!

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Angeln an der Elbe - Wichtige Fragen und Antworten zum Angeln im Biosphärenreservat

Meldung vom 17.02.2020: Momentan gibt es in unserer Region eine Debatte, wie weit der Pflege- und Entwicklungsplan des Biosphärenreservats beliebte Freizeitaktivitäten wie Angeln, Baden und Spazierengehen entlang des Elbufers einschränkt. Es gibt offensichtlich viele offene Fragen, die wir beantworten möchten.
Die drängendste Frage möchten wir zuerst beantworten:
Aufgrund des aktuell guten Erhaltungszustandes der betreffenden Zug- und Rastvögel besteht momentan kein Anlass für die Ausweisung von Ruhezonen.

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Ein Projekt zum gesellschaftlichen Nutzen von Hartholz-Auenwald Das BUND-Auenzentrum auf Burg Lenzen ist Praxispartner

Meldung vom 18.12.2019: Im Verbundvorhaben „MediAN“ setzt sich ein Team aus Forschung und Praxis für den Erhalt und die Förderung von Hartholz-Auenwäldern ein. Dazu nehmen Pflanzen-, Bodenkundler*innen und Zoolog*innen verschiedener Institutionen die Auen entlang der 150 Stromkilometer zwischen der Havelmündung und Lauenburg unter die Lupe. Auf rund 60 Untersuchungsfeldern fokussieren sie sich auf die Erforschung der Kohlenstoffbindung und des Wasserrückhaltes von Hartholz-Auenwäldern. Zu den Praxispartnern im Projekt zählt auch das BUND-Auenzentrum auf Burg Lenzen, das nicht nur aktiv Auenwald fördert, sondern auch vermittelt warum das so wichtig ist.

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Verjüngungskur für Kopfweiden

Meldung vom 13.12.2019: Nach vielen Jahren konnte die Biosphärenreservatsverwaltung 2019 wieder Landesmittel für den Schnitt von Kopfweiden zur Verfügung stellen. Im Rahmen des Vertragsnaturschutzes konnten mit 12 Landwirten bzw. Privatpersonen Verträge für die Pflege von Kopfweiden abgeschlossen werden. 319 Kopfweiden bekamen einen neuen Schnitt, über 50.000 € wurden in die Kulturlandschaftspflege investiert.

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Besser essen für die Region: Ernährungsrat Prignitz-Ruppin

Meldung vom 01.10.2019: Im vergangenen September gründete sich eine Initiative aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Institutionen, die sich für bessere- das heißt regionale, saisonale und im besten Fall sogar biologisch erzeugte - Lebensmittel einsetzt. Landwirtschaft, Bildung und Gemeinschaftsverpflegung sind derzeit die brennenden Themen, mit denen sich die Aktiven auseinander setzen. Alle Interessierten sind herzlich zu den regelmäßig stattfindenden Arbeitsgemeinschafts-Treffen und zu den Vollversammlungen eingeladen. Die Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten in Prignitz und Ostprignitz statt.

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Bestand beim Mittelspecht nimmt leicht zu

Meldung vom 26.09.2019: Der Mittelspecht gehört im Europäischen Vogelschutzgebiet „Unteres Elbtal“, das räumlich dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg entspricht, zu den wertgebenden Arten und ist nach Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie geschützt. Die Ranger der Naturwacht erfassten 2019 im Auftrag des Landes Brandenburg die Art bereits zum dritten Mal. Im Biosphärenreservat hat sich der Bestand leicht auf 67 Reviere erhöht. Gleichwohl beurteilen die Ranger die Lebensraumstrukturen überwiegend als schlecht.

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Ehrenamt in der Natur – Unterstützung für den Wiedehopf im Elbtal

Meldung vom 17.09.2019: Unschwer mit seiner Federhaube und rotem und schwarz-weiß gestreiftem Gefieder zu erkennen, wirkt der Wiedehopf schon fast exotisch in unseren Breiten. Ab Ende April bis Anfang September kann die geschützte Art auch im Natura 2000 Vogelschutzgebiet „Unteres Elbtal“ vereinzelt beobachtet werden, bevor die Vögel den Winter im Süden verbringen. Die ehrenamtlichen Ornithologen des NABU Kreisverband Prignitz Hans Werner Ullrich und Thomas Könning dokumentieren die in der Prignitz seltenen Vorkommen der Vögel und bringen Nisthilfen an. Dabei werden sie von Marion Korsch, Rangerin bei der Naturwacht im Biosphärenreservat fachlich und praktisch unterstützt. Im Interview berichten sie über ihre aktuelle Arbeit.

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Bauen nach dem Vorbild der Natur

Meldung vom 11.09.2019: Nicht nur bei den großen Prignitzer Bauverantwortlichen stand dieser Sommer im Zeichen des nachhaltigen Bauens. Die Workshopreihe „Bauen nach dem Vorbild der Natur“ des Fördervereins Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Brandenburg e.V. ermöglichte Prignitzer Kindern ihre eigenen Vorstellungen von einem Traumhaus zu entwickeln. Eine Sensibilisierung für thematische Schwerpunkte des Umweltschutzes und eine Steigerung des Umweltbewusstseins und die Kenntnisvermittlung von Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten des Hausbaues standen im Mittelpunkt des kreativen Schaffens.

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Dem Verlust biologischer Vielfalt mit zertifizierten Naturschutzprojekten vor Ort entgegenwirken

Drei Menschen im Feld halten eine Urkunde

Meldung vom 26.06.2019: Deutsche Umwelthilfe stellt gemeinsam mit dem Förderverein Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Brandenburg und dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. im Rahmen des Forschungs- und Umsetzungsprojektes „AgoraNatura“ zwei zertifizierte Naturschutzprojekte in der Prignitz vor – Beteiligte Unternehmen, Projektanbietende und Landwirte fördern mit ihren Projekten vor Ort den Erhalt der biologischen Vielfalt und der Leistungen der Natur – Kooperationen dieser Form sollen deutschlandweit Schule machen.

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Durch die Lenzerwische zu den Partnern des Biosphärenreservates

Radfahrer lesen Schild

Meldung vom 12.06.2019: Entlang des Elbdeiches, durch frische Wiesen und weite Felder mit dem Fahrrad – so präsentiert sich die Lenzerwische, die Landschaft zwischen Elbe und Eldemündung. Nicht zuletzt wegen der einzigartigen Natur haben sich hier viele Partnerinnen und Partner des Biosphärenreservates niedergelassen. Entlang einer 26 km langen Radtour mit Lenzen als Start- und Zielpunkt geht es durch die Wische zu unseren Partnern.

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Für ein Glas Honig dreimal um die Welt

Imker zeigt Kindern Bienenwabe

Meldung vom 29.05.2019: Freitagnachmittag um Vier. Für gewöhnlich ist vor der Grundschule Lenzen das Wochenende längst eingeläutet, doch heute ist alles anders. Eine muntere Kinderschar belebt den Vorplatz. Gemeinsam mit ihren Eltern tragen sie Matratzen, Zelte und Rucksäcke zu den Naturwachtautos und plappern aufgeregt mit ihren Freunden. Die Rangerinnen Marion und Ricarda haben alle Hände voll zu tun, ihre Fragen zu beantworten und dabei die Sachen zu verstauen. Zwanzig Kinder zwischen 6 und 15 Jahren freuen sich auf ein Camp Wochenende im Europäischen Storchendorf Rühstädt.

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Natur barrierefrei erleben: neue Impulse für den ländlichen Raum

Meldung vom 02.05.2019: Es ist eine Partnerschaft besonderer Art. Drei deutschlandweit aktive Verbände haben sich als Verbundprojektpartner zusammengeschlossen, um ungehindertes Erleben in Natur und Landschaft voranzutreiben: Auf der einen Seite stehen die Nationalen Naturlandschaften und ihr Dachverband EUROPARC Deutschland e.V. für das besondere Naturerlebnis ein, auf der anderen Seite werden die NatKo – Tourismus für alle Deutschland e.V. und das DSFT – Deutsches Seminar für Tourismus e.V., für verlässliche Informationen hinsichtlich der Barrierefreiheit von Einrichtungen und Angeboten des Naturerlebens sorgen.

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Ein seltener Fund von großem Wert: Apfelsorte „Napoleon“ im Biosphärenreservat wiederentdeckt

Meldung vom 03.01.2019: Rühstädt – Seit den 1930er Jahren galt der Apfelbaum der regionalen Sorte „Napoleon“ in der Prignitz und im Wendland als verschollen. Während der Name nur noch wenigen Menschen bekannt war, glückte drei Pomologen jetzt in länderübergreifender Zusammenarbeit der Nachweis der Apfelsorte in der Prignitz und im Amt Neuhaus.

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Erfreuliche Umfrageergebnisse – Bewohnerinnen und Bewohner der Region haben eine positive Meinung zum Biosphärenreservat

Meldung vom 19.12.2018: Großes Interesse rief die Umfrage zum nachhaltigen Tourismus und zur regionalen Identität hervor, die im letzten Sommer im Biosphärenreservat durchgeführt wurde. Katrin Ernst, Studentin der Universität für Bodenkultur in Wien, hat nun die Ergebnisse ihrer Masterarbeit veröffentlicht. Sie stellte bei den Bewohnerinnen und Bewohnern nicht nur eine ausgeprägte Ortsverbundenheit fest, sondern auch eine positive Grundeinstellung zum Biosphärenreservat.

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Streifzug durch die Elbtalaue

Mohnblumen im Getreidefeld mit Baum und blauem Himmel. Foto: Lukas Häuser

Meldung vom 19.06.2018: Der Commerzbank-Umweltpraktikant Lukas Häuser aus Dresden fängt derzeit die verschiedenen Eigenarten des Biosphärenreservates ein. Er möchte diese in seinen Fotografien allumfassend abbilden, aber stets den Bezug zur Natur und Kultur erhalten. „Einige Fotos sollen Geschichten erzählen, denn Bilder sagen bekanntlich viel mehr als Worte, andere sollen schlicht die Schönheit der Region zeigen.“

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Auentour-App für die Elbe-Aland-Niederung - 1 App, 2 Flüsse, 17 Stationen und 26 Kilometer Naturerlebnis

Meldung vom 07.06.2018: Startschuss für die Auenerlebnistour! Pünktlich zum Saisonstart hat der Trägerverbund Burg Lenzen e.V. gemeinsam mit engagierten Anwohner*innen im Projekt „Lebendige Auen für die Elbe“ eine App für die Elbe-Aland-Niederung im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe entwickelt. Unterstützt wurde dieses Vorhaben im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

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Einsatz von Herdenschutzhunden im Biosphärenreservat – Abstand halten!

Herdenschutzhunde im Einsatz auf einer Schafweide

Meldung vom 19.07.2017: Mit der Rückkehr und dem immer häufigerem Auftreten von Wölfen werden seit diesem Jahr Herdenschutzhunde zum Schutz von Weidetieren, vor allem Schafen, eingesetzt. Die eingesetzten Zäune reichen alleine nicht aus um die Tiere vor Angriffen zu schützen.
Herdenschutzhunde sind überwiegend große, kräftige Hunde welche im Fall eines Angriffes, zum Beispiel durch den Wolf die Herde verteidigen und schützen. Die Rassen der Herdenschutzhunde kommen vorwiegend aus bergigen Gebieten. Derzeit sind bereits französische (Patou) und mazedonische Hunderassen (Sarplanina) im Einsatz.
Wir bitten Sie beim Vorbeigehen/Vorbeifahren an den eingezäunten Schafherden an den Deichen im Biosphärenreservat entlang des Elberadweges Abstand zu halten!
Bitte den Tieren – sowohl den Schutzhunden als auch den Weidetieren – nicht zu nahe zu kommen und diese nicht streicheln!

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Besucherzentrum Rühstädt - NABU Weißstorchausstellung

Direkt am Elberadweg zwischen Havelberg und Wittenberge liegt das storchenreichste Dorf Deutschlands. Am Ortsrand befindet sich das Besucherzentrum mit der NABU-Ausstellung "Weltenbummler Adebar". Hier gibt es Informationen, Ausflugstipps und einen Shop.

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BUND-Besucherzentrum Burg Lenzen

 

Nach einer langen, wechselvollen Geschichte gehört die Burg Lenzen seit 1993 dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Hinter historischen Mauern befindet sich ein modernes Besucherzentrum mit Tagungshaus, Galerie und Restaurant.

In der...

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Weißstorch in der Flusslandschaft Elbe

Weißstorch im Elbdeichvorland auf Nahrungssuche - Foto: Thomas Könning

 

Lebensraumansprüche

Ursprünglich war der Weißstorch Baumbrüter am Rande großer Flussauen, heute nistet er in Deutschland fast ausschließlich in menschlichen Siedlungen auf Dächern, Schornsteinen, Masten oder angebotenen Nistplattformen. Dabei besiedelt er...

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