Rotfuchs

Der Rotfuchs (Vulpes vulpes), auch als Reineke Fuchs bekannt, ist in großen Teilen der Nordhalbkugel heimisch. Das Fell ist rotbraun bis schwarz gefärbt, am Bauch ist es weiß. Typisch ist auch der buschige Schwanz. Größe und Gewicht schwanken je nach Region und Jahreszeit stark. Der Rotfuchs ist sehr anpassungsfähig und besiedelt die verschiedensten Lebensräume. Man findet ihn in Wäldern, auf landwirtschaftlichen Flächen, auf Brachen und zunehmend auch in Städten.

Er ist ein Allesfresser. Grundsätzlich wird das gefressen, was häufig ist und sich mit geringem Aufwand erbeuten lässt. Den Hauptbestandteil seiner Nahrung bilden meistens Mäuse, die mit dem typischen Maussprung erbeutet werden. Weitere Bestandteile seiner Nahrung sind Kaninchen, junge Hasen und Vögel, Insekten, Aas, Eier, Hausgeflügel, Früchte und Abfälle. Gehör und Geruchssinn sind sehr gut ausgebildet, so kann er beispielsweise Mäuse unter einer Schneedecke aufspüren. Einmal im Jahr kommen 4 bis 6 Jungtiere im Fuchsbau zur Welt. In den ersten Wochen versorgt häufig das Männchen das Weibchen mit Nahrung.

Der Rotfuchs darf das ganze Jahr bejagt werden. Elterntiere dürfen allerdings nicht erlegt werden. Er ist ein häufiges Opfer im Straßenverkehr. Krankheiten wie Staupe und Räude können den Bestand des Rotfuchses verringern. Die Tollwut wurde, unter anderem auch mit Impfungen, in Deutschland intensiv bekämpft, so dass die klassische Tollwut nicht mehr vorkommt (die Fledermaus-Tollwut gibt es aber weiterhin).

Gebiet

  • Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe

Kategorien

  • Säugetiere